
Was als Tagesseminar in der Gruppe funktioniert, geht im Rahmen der Einzelarbeit für die Klärung einzelner Aspekte auch mit einer sogenannten Kissenaufstellung.
Hierbei kann beleuchtet werden, wie persönliche Probleme und Fragestellungen mit anderen Personen und Aspekten zusammenwirken und welche Möglichkeiten es für eine Lösung gibt, die alle Seiten berücksichtigt. Diese Art der Lösung hat den Vorteil, dass wir nicht länger gegen innere oder äußere Widerstände ankämpfen müssen, die die Veränderung vielleicht bisher verhindert haben, sondern dass wir nun oft sogar Rückhalt und Unterstützung erfahren können, die es plötzlich einfach macht etwas zu tun, was uns vorher unmöglich schien.
Die Macht der Worte auf dem Weg zur Heilung
Einen großen Teil der Arbeit im NLP sowie der hypnosystemischen Arbeit machen Kommunikation und der Gebrauch von Sprache aus. Nicht umsonst steht das „L“ im NLP für „Linguistische“ (lat. lingua ‚Sprache‘; ‚Zunge‘).
Dadurch, dass wir in einem stetigen inneren Dialog sind, können wir durch die Bewusstwerdung und Optimierung unserer Kommunikationsmuster nicht nur unsere Beziehungen zu anderen verbessern, sondern auch die Beziehung mit uns selber und damit unsere Befindlichkeit.
Gesunde Kommunikation ist wie ein Tanz, in dem wir achtsam und wertschätzend mit unseren (Tanz-) Partnern verbunden sind, in einem harmonischen Zusammenspiel von Geben und Empfangen, Führen und Geführt werden.
Schamanismus ist eine vorreligiöse archaische Form der Spiritualität, bei der es weniger um die Lehre oder Weitergabe von Mythen und religiösen Geschichten geht, als vielmehr um die direkte Beziehung zu den Kräften der Schöpfung und der Erfahrung des Göttlichen in Allem. Aus der Sicht des Schamanen ist Alles lebendig und Alles ist mit Allem verbunden.
In die Verbindung und die Kommunikation mit den Kräften der Natur können wir mit Hilfe von Trancezuständen (z.B. in der schamanischen Tommelreise) treten.
Rüberführung von Verstorbenen:
Wenn ein Mensch stirbt, kann es unter verschiedenen Umständen vorkommen, dass die Seele ihren Weg nach Hause / in die geistige Welt / zu Gott nicht findet bzw. geht. Gründe dafür können z.B. sein, dass der Tod für den Menschen zu plötzlich kam, dass der Verstorbene jemand anderen nicht los lassen konnte und umgekehrt, oder dass die Seele des Menschen im Augenblick des Todes zu zersplittert war und, wenn er mit gemeinsam mit anderen gestorben ist, sich Seelenteile wohlmöglich noch mit Seelenteilen von Anderen vermischt haben.
Eine grundsätzliche Auswirkung ist, dass der gesunde Strom der Kraft, der von den und durch die Ahnen zu den Nachkommen fließt, bei diesem Menschen unterbrochen wird. Darüber hinaus kann es zu noch tiefgreifenderen Störungen führen, wie einem Sog in den Tod für einzelne Nachkommen, bis hin zu einer Blockierung der Entwicklungen im Ganzen nachfolgenden System. Diese Blockierung kann sich auch darin zeigen, dass sich Dinge zwar immer wieder kurzzeitig Verändern, dann aber wieder in den Ausgangszustand zurückfallen.
Die Rüberführung von verstorbenen Ahnen kann dabei helfen, dass sich die Nachkommen freier und gestärkter fühlen und dass bislang blockierte positive Entwicklungen im System möglich werden.
Seelenteilrückholung:
Die schamanische Art der Traumabehandlung.
In traumatischen Situationen kann es vorkommen, dass sich Teile unserer Seele von uns abspalten. Mit diesen Seelenteilen verlieren wir Teile unserer Energie und unseres Gewahrseins.
Eine Seelenteilrückholung kann uns dabei helfen, uns wieder vollständiger zu fühlen und dadurch mehr Energie und Kraft im Alltag zur Verfügung zu haben.
Fasertrennung:
Kontakt zu anderen Menschen geschieht wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit wirklich beim Anderen sind. In diesem Fall legen wir energetische Verbindungen, die es uns ermöglichen, uns über verbale und nonverbale Kommunikation hinaus wahrzunehmen und auszutauschen. Wenn wir wieder aus dem Kontakt gehen lösen wir die energetische Verbindung wieder.
Es gibt allerdings Fälle, in denen wir die Verbindung aufrecht erhalten. Als Eltern werden wir normalerweise eine Verbindung zu unseren Kindern halten, vor allem dann, wenn die Kinder noch klein sind. Auch zu unserem Partner haben wir eine Verbindung, die wir nicht sofort lösen, wenn wir ihn nicht mehr sehen. Diese Verbindungen verfestigen sich nach einer gewissen Zeit, so dass sie bestehen bleiben, ohne dass wir sie bewusst oder willentlich aufrecht erhalten müssen. All dies ist vollkommen gesund.
Allerdings verbinden wir uns nicht nur in Liebe mit anderen. Auch Gefühle wie Ärger, Wut, Hass, Schuldgefühle und Angst schaffen Verbindung und auch diese Verbindungen verfestigen sich, wenn wir sie eine gewisse Zeit über aufrecht erhalten.
Weiterhin kommt es dazu, dass sich mit der Zeit auch unsere „positiven“ Verbindungen ändern (wir werden älter, unsere Partnerschaft geht auseinander), aber die energetischen Verbindungen bestehen bleiben.
Deshalb gab es und gibt es, in vielen alten Kulturen, Rituale in denen Verbindungen gelöst werden. So ist es z.B. Teil vieler Übergangszeremonien für Kinder die in die Pubertät kommen, die (alte) Verbindung zur Mutter oder beiden Eltern zu lösen.
„Negative“, bzw. nicht mehr aktuelle energetische Verbindungen können es erschweren oder uns daran hindern, ganz in neuen Lebensphasen anzukommen und neue Beziehungen einzugehen.
Eine Fasertrennung kann uns dabei helfen, Altes wirklich loszulassen und frei zu werden für neue Erfahrungen und Beziehungen.
Befreiung von Fremdenergien
Wir sind energetische Wesen. Wir sind permanent mit den Energien in Kontakt die uns umgeben und wir werden von Energie durchströmt. Wenn wir unseren Körper vollständig „bewohnen“, mit beiden Füßen fest auf der Erde stehen und in Balance in unserer Kraft sind, ist es relativ unwahrscheinlich, dass sich Fremdenergien in irgend einer Form bei uns festsetzen.
Wenn wir aber durch traumatische Erlebnisse Teile unserer Energie blockieren oder abgespalten haben (siehe Seelenteilrückholung), oder wir aus irgendeinem Grund gerade aus unserem Gleichgewicht gefallen sind, kann es sein, dass Energien anderer (Seelenteile, Gedankenmuster und magische Beeinflussung), mit denen wir auf irgend einer Ebene in Resonanz sind, an unseren energetischen Schwachpunkten andocken und „unbewohnte“ Bereiche in uns ausfüllen.
Für dieses Andocken müssen also zum einen eine Schwächung unserer eigenen Energie und zum anderen eine (wie auch immer geartete) Resonanz zwischen uns und der fremden Energie vorliegen.
Daher ist die Befreiung von Fremdenergien, sowie die Lösung von Besetzungen eine wirksame Intervention auf akuter Ebene. Um aber einer grundsätzlicher Anfälligkeit vorzubeugen, ist es dringend erforderlich zusätzlich auch auf der Ebene der eigenen energetischen Schwächung und der Resonanz zu diesen Energien zu arbeiten!
Fremdenergien können verschiedene körperliche sowie psychische Symptome verursachen die auf Dauer auch zu Krankheiten führen können. Mögliche Symptome können sein: Schmerzen, Taubheitsgefühle, Ängste, Niedergeschlagenheit… Da diese Symptome auch viele andere Ursachen haben können, ist eine vorherige bzw. begleitende Untersuchung oder Therapie zu empfehlen!
Die Beseitigung von Fremdenergien kann gleichzeitig die von diesen Energien verursachten Symptome und Krankheitsursachen beseitigen.
Lösung von Besetzungen
Besetzungen sind so etwas wie eine Sonderform der Fremdenergien. Während sich bei Fremdenergien Teile von Energien anderer in oder an uns festsetzten, ist es bei Besetzungen der Hauptteil der Energie eines Anderen - seine Seele. Wenn ein Verstorbener seinen Weg in die andere Welt nicht geht (siehe Rüberführung von Verstorbenen), befindet sich seine Seele in einer Art Zwischenreich, zwischen unserer physischen Welt und der geistigen Welt. Diese Seelen können dann unter bestimmten Umständen lebende Menschen „besetzten“. Auch hier ist, damit es überhaupt zu einer Besetzung kommen kann, notwendig das wir den Raum in uns bieten (siehe auch Fremdenergien).
Auch wenn es vereinzelt Ausnahmen gibt, so ist es doch in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle keine willentliche, bewusste Absicht der verstorbenen Seele, jemanden zu besetzen. Meist ist diese Seele verwirrt und orientierungslos und die Besetzung ist dann so etwas wie ein energetischer Unfall beim (beidseitigen) Versuch Heilung zu erlangen.
Besetzungen werden vom besetzten Menschen oftmals nicht als solche wahrgenommen. Er nimmt zwar vielleicht eine Veränderung wahr, kann sie aber meist nicht einordnen. Er fühlt wahrscheinlich Verwirrung und wird versuchen seine Verhaltensänderungen in irgendeiner für ihn fassbareren Form zu erklären.
Außenstehende können allerdings oft eine klare Verhaltensänderung erkennen („nach Ereignis x war er wie ausgewechselt“), die dann negativ auffällt (aggressiver, ängstlicher, verwirrter …). Darüber hinaus kann es zu starken Stimmungsschwankungen, Wahrnehmungsstörungen bis hin zum Realitätsverlust und schizoidem Verhalten kommen.
Schamanische Reise
Die schamanische Reise in der Einzelarbeit dient mir dazu, Informationen über die Ursachen von Störungen, sowie den angemessenen Weg der Lösung zu erfragen. In der Trance, in die ich mich auf der Reise versetze, habe ich Kontakt mit meinen Krafttieren, spirituellen Helfern und Lehrern. Dieser Kontakt ermöglicht es mir einen tieferen Einblick in die Zusammenhänge zu nehmen und so Informationen und Wege zu finden, die mir im „normalen Wachbewusstsein“ verschlossen sind.
![]()